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In der seitlichen Mauer des Stadttheaters von Tours sieht man eine etwas tiefer als das heutige Straßenniveau stehende Pforte, die so gar nicht zum Baustil der Theaterfassade passt. Rechts daneben befindet sich die hier beschriebene Gedenktafel.
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Fassade und Seitenwand des Stadttheaters |
Ehemalige Klosterpforte |
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Klicken Sie bei Bedarf auf die Fotos, um sie größer zu sehen. |
Fotos: Hans-Rudolf Hower 2010 |
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Anreise - Internet - Kommentar - Literatur - Inschrift
Inschrift
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Originaltext (in französischer Sprache) |
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Vestiges du couvant des Cordeliers
On voit à l'ouest (rue Voltaire) une entrée de |
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Dabeistehende englische Übersetzung |
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To the west can be seen an entrance to the former |
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Dabeistehende deutsche Übersetzung |
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Westliche Fassade der ehemaligen Kapelle eines |
Kommentar
Wie viele andere Kirchengüter auch, wurde die ursprünglich an der Stelle des heutigen Theaters stehende Kapelle im Verlauf der Französischen Revolution (1794) zum Staatsgut erklärt. Zwei Jahre später wurde sie in ein Theater umgewandelt, das wiederum 1872 einem monumentalen Neubau Platz machen musste. Nur die kleine gotische Klosterpforte hat alle Umbauten überlebt. Der Zustand des heutigen Gebäudes zeigt deutlich, dass eigentlich nur die monumentale Fassade zum Anschauen gedacht war. Die Seitenwand ist in einem desolaten Zustand und war vermutlich nie anders geplant (Perspektive ist alles!).
Die Cordeliers sind der französischer Zweig der Franziskaner. Sie heißen so wegen des Seils (der dicken Kordel), das traditionell ihr Gewand zusammenhält. Auf Deutsch spricht man meist von Minoriten oder Minderen Brüdern (frères mineurs). Sie heißen auch Graue Brüder (frères gris) wegen ihrer braunen oder auch grauen Kutten.
Hinweis für Englischlernende
Ihr habt euch nicht getäuscht: In der englischen Übersetzung sollte statt the former Cordelier's Chapel (Genitiv Singular) besser the former Cordeliers' Chapel (Genitiv Plural) stehen.
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Internet
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Adresse / Eigner |
Inhalt / Themen |
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Von der Stadt Tours. |
Amtliche Seiten. |
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In dt. Wikipedia. |
Längerer Lexikon-Artikel über die Stadt Tours, ihre Geschichte und Gegenwart. |
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In frz. Wikipedia. |
Portal der Stadt Tours. |
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Auf www.viamichelin.de. |
Zoombarer Stadtplan. |
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In frz. Wikipedia. |
Kurzer Lexikonartikel über Oper und Theater von Tours (auf Französisch). |
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Portal der Oper von Tours (auf Französisch). Die Adresse der Oper ist anscheinend ein gut gehütetes Geheimnis. Das Opernportal verrät zwar (noch im März 2010), wo man aus dem Bus aussteigen oder sein Auto parken kann, aber nicht, wie man dann zum Theater kommt. Ich verrate es Ihnen (dank eigener Fußgehererfahrung und Kontrolle über Google Earth): Die Adresse ist 34 rue de la Scellerie, 37000 Tours. Aber ja nicht weitersagen! (Siehe auch Anreise.) |
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Zur Anreise nach Tours siehe Inschriften in Tours.
Vom Hauptausgang des Bahnhofs Tours geht man vor bis zum Boulevard Heurteloup, überquer diesen und geht durch die Rue Buffon und Rue Corneille geradeaus bis zur Rue de la Scellerie, wo man direkt auf das Grand Théâtre stößt, das auch mal Opéra genannt wird. Links um die Ecke des Theaters kommt man zur ehemaligen Klosterpforte.
Angaben zur Anreise entsprechen unseren persönlichen Kenntnissen oder sogar Erfahrungen, aber wir können keinerlei Verantwortung für ihre Richtigkeit übernehmen. Wenn Sie diese Seite lesen, können sich in der Wirklichkeit Veränderungen ergeben haben.
Hans-Rudolf Hower 2010
Letzte Aktualisierung: 11.07.10