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Am Gebäuden der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz in Augsburg kann man die hier beschriebenen Inschriften sehen.
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Klicken Sie bei Bedarf auf die Fotos, um sie größer zu sehen. Fotos: Hans-Rudolf Hower 2010 |
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Anreise |
Inschrift 1
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Kommentar zu Inschrift 1
Bei dem hier genannten Bischof handelt es sich um Joseph Ignaz Philipp von Hessen-Darmstadt (1699 - 1768). Seine Wahl kam nur mit der Unterstützung der Habsburger gegen den Widerstand der Wittelbacher zustande. Er trieb den Aufwand für eine standesgemäße Hofhaltung auf eine bis dahin ungekannte Höhe, und auch die zwischen 1743 und 1754 unternommenen Bauarbeiten hatten den Zweck, seine Augsburger Residenz zu einer für einen Barockfürsten adäquaten Unterkunft auszubauen (Näheres siehe Wikipedia). Man beachte die widersprüchlichen Jahresangaben in der Inschrift und in Wikipedia. Auch wenn man von den neuesten, wohl noch nicht lange zurückliegenden Renovierungsarbeiten absieht, kann also das Jahr 1742 nicht als Datum der Herstellung des jetziges Zustands der Gebäude angesehen werden.
Inschrift 2
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Originaltext |
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Ehem. bischöfl.
1733 Barockbau Turmbau 1507. |
Kommentar zu Inschrift 2
Wie der Hinweis auf den mehr als zwei Jahrhunderte älteren Turm zeigt, wurde die barocke fürstbischöfliche Residenz durch Umbau und Erweiterung eines mittelalterlichen Vorgängerbaus geschaffen, und die Barockisierung hatte bereits 1733 begonnen oder ihr vorläufiges Ende gefunden.
Gabriel de Gabrieli (1671 - 1747) war zu der hier angegebenen Zeit als Hofbaudirektor und Hofkammerrat von Eichstätt vor allem in dieser Stadt tätig, die ihren heutigen barocken Gesamteindruck seinem Wirken verdankt. Man fragt sich unwillkürlich, wie er da nur so nebenbei auch noch die fürstbischöfliche Residenz von Augsburg barock umbauen konnte. Wer ko, der ko, hätte da Franz Xaver Krenkl wohl gesagt...
Literatur
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Internet
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Adresse / Eigner |
Anmerkungen |
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Amtliche Seiten. |
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In dt. Wikipedia. |
Ausführlicher Lexikon-Artikel über die Stadt Augsburg und ihre Geschichte. |
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Auf Google maps. |
Beliebig zoombarer und verschiebbarer Stadplan von Augsburg und Umgebung. |
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Joseph Ignaz Philipp von Hessen-Darmstadt In dt. Wikipedia. |
Kurzer Lexikon-Artikel über diesen Augsburger Fürstbischof, der in der hier beschriebenen Inschrift Joseph I. genannt wird. |
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Fürstbischöfliche Residenz (Augsburg) In dt. Wikipedia. |
Kurzer Lexikon-Artikel über diese Augsburger Bischofsresidenz. |
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In dt. Wikipedia. |
Kurzer Lexikon-Artikel über dieses Hochstift, dem bis zur Säkularisierung 1802/1803 große Teile Augsburgs gehörten, mit Hinweisen zur Landesgeschichte. |
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In dt. Wikipedia. |
Längerer Lexikon-Artikel über dieses Bistum, seine Geschichte und seinen heutigen Stand. |
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In dt. Wikipedia. |
Kürzerer Lexikon-Artikel über diesen Baumeister aus Graubünden, dessen Werke man in vielen Teilen Bayern finden kann. In der langen Liste seiner Werke fehlt die fürstbischöfliche Residenz von Augsburg. |
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Auf www.uibk.ac.at. |
Längerer Artikel über diesen Baumeister aus Graubünden, aber mit Beschränkung der Liste seiner Werke auf die Stadt Wien. |
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Marek Winiarczyk, Sigla Latina in Libris Impressis Occurrentia In dt. Wikipedia. |
Eingescannter Text einer äußerst umfangreichen Sammlung lateinischer Siglen und Abkürzungen. |
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Zur Anreise nach Augsburg siehe Inschriften in Augsburg.
Man verlässt den Augsburger Hauptbahnhof Richtung Innenstadt (die Seite, wo das Bahnhofsgebäude steht), geht geradeaus durch die Bahnhofstraße zum Königsplatz, überquert die Fuggerstraße und biegt schräg nach links in die Annastraße ein, geht bis zu deren Ende, überquert die Ludwig-/Karlstraße, geht über den Kesselmarkt bis zur Peutingerstraße, wo man nach rechts einbiegt und bald darauf nach links in den Fronhof, über den man geradeaus auf das Gelände der fürstbischöflichen Residenz und zu unseren zwei Inschriften gelangt.
Angaben zur Anreise entsprechen unseren persönlichen Kenntnissen oder sogar Erfahrungen, aber wir können keinerlei Verantwortung für ihre Richtigkeit übernehmen. Wenn Sie diese Seite lesen, können sich in der Wirklichkeit Veränderungen ergeben haben.
Hans-Rudolf Hower 2010
Letzte Aktualisierung: 28.07.11