Pfeil: Sprung zur allgemeinen Startseite Pfeil: Sprung zu den deutschen Seiten Pfeil: Sprung zur nächsthöheren Ebene

Bild: Sonderaktion ein/aus

Web verbalissimo 

Inschriften in Biberach / Riss

Weißer Turm

Wer sind wir? Kontakte Zusammenarbeit Lageplan
Inschriften in Biberach < Inschriften in Deutschland < Inschriften < Themenkreise < Willkommen

Auf dem zentralen Stadtplatz von Biberach / Riss befindet sich dieser riesige Esel aus Metall als Symbol der menschlichen Dummheit. Der Körper des Esels ist vollständig aus menschlichen Körpern in allen möglichen Lagen und Stellungen zusammengestellt.

Foto Biberach: Weißer Turm

Weißer Turm

Anreise

Inschrift

Kommentar

Klicken Sie bei Bedarf auf die Fotos, um sie größer zu sehen.

Fotos: Hans-Rudolf Hower 2003

Foto Biberach: Inschrift Weißer Turm

Inschrift

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Inschrift

Originaltext

Weißer Turm

Der weiße Turm wurde in den Jahren
1476 - 1484 von Meister Hans
Hartmann als westlicher Eckpfeiler der
Stadtbefestigung erbaut. Von den
9 Stockwerken reichen 2 in den Boden,
die sichtbare Höhe beträgt ca. 43 m.

Am 25. September 1633 beschossen
die Kaiserlichen unter Graf Johann
von Aldringen den Turm; die Einschüsse,
durch Erosion und Frost vergrößert,
waren bis 1977 sichtbar.

1819 wurden für die gefährlichsten
Gauner der Bande des „Schwarzen Veri“
Gefängnisse eingebaut; dreien von ihnen
gelang am 7. April 1820 die Flucht.

Seit 1929 dient der Weiße Turm der
Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg
als Heim.

1978 wurde der Turm instandgesetzt
und seine ursprüngliche äußere Gestalt
nach den Befunden wiederhergestellt.

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Kommentar

Der Weiße Turm ist eines der vielen historischen Bauwerke, die der Altstadt von Biberach an der Riss ihr unverwechselbares Flair geben, das zum Flanieren und Genießen anregt.

Zur Arbeitsweise des Baumeisters Hans Hartmann bietet der Web-Auftritt der Biberacher Pfadfinder einige Einzelheiten.

Johann von Aldringen war von 1632 an nach dem Tod Tillys der Oberbefehlshaber über das Heer der katholischen Liga. 1633 beschoss er den Weißen Turm von Biberach, und 1634 starb er bei der (vergeblichen) Verteidigung von Landshut/Niederbayern.

Der Schwarzer Veri genannte und landesweit gefürchtete Räuberhauptmann soll lt. dt. Wikipedia noch im Jahr seiner Gefangennahme im Ehinger Turm (Siechenturm) von Biberach vom Blitz erschlagen worden sein, weil seine eisernen Ketten den Blitz in seinen Körper leiteten. Zur Zeit des gelungenen Ausbruchs dreier seiner Kumpanen war er also bereits tot.

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Literatur

Mit Mit Hilfe der folgenden Links können Sie nachschauen, was amazon.de/at zu den betreffenden Begriffen an Literatur anbietet. Bei dem Online-Buchhändler angekommen, können Sie über dessen Suchfunktion nach beliebigen anderen Begriffen, Titeln, Autoren oder auch ISBN-Nummern suchen. Ein Kaufzwang besteht zu keiner Zeit.

Suchbegriffe A - L

Biberach.

Deutsche Pfadfinder.

Dreißigjähriger Krieg.

Johann von Aldringen.

Johann von Tilly.

Katholische Kirche.

katholische Liga.

Suchbegriffe M - Z

Martin Luther.

Reformation.

Religionskrieg.

Schwarzer Veri.

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Internet

Beachten Sie bitte unsere rechtlichen Vorbehalte für alle Internet-Verweise.

Adresse / Eigner

Inhalt / Themen

Biberach an der Riß

In dt. Wikipedia.

Sehr ausführlicher Lexikonartikel über diese ehemalige Reichsstadt.

DPSG Biberach - Stamm Weiße Rose

Auftritt der Biberacher St.-Georgs-Pfadfinder, deren Heim im Weißen Turm ist. Mit sehr schönen Bildern vom Weißen Turm und ergänzenden geschichtlichen Hinweisen zur Baugeschichte und der Bedeutung des Turms im Mittelalter.

Johann von Aldringen

In dt. Wikipedia.

Knapper Lexikonartikel über diesen im Dreißigjährigen Krieg im kaiserlich-habsburgischen Heer kämpfenden Adligen.

Katholische Liga (1609)

In dt. Wikipedia.

Knapper Lexikonartikel über diesen Bund katholischer Reichsstände kurz vor und in dem Dreißigjährigen Krieg.

Xaver Hohenleiter

In dt. Wikipedia.

Knapper Lexikonartikel über diesen Schwarzer Veri genannten Räuberhauptmann.

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Zur Anreise nach Biberach siehe Inschriften in Biberach / Riss.

Vom Bahnhof aus geht es bis zum Ende der Bahnhofstraße, dort nach links und bald darauf wieder rechts in die Bürgerturmstraße, an deren Ende (nach einer weiten S-Kurve) nach links bis zum Ende, dann nach rechts zum Markplatz (mit der Eselsstatue), durch diesen der Länge nach hindurch und über die Theaterstraße weiter bis über die Grenze des mittelalterlichen Stadtkerns hinaus. Dort steht dann der Weiße Turm rechts oberhalb des Stadtgartens in der ehemaligen Stadtmauer.

Angaben zur Anreise entsprechen unseren persönlichen Kenntnissen oder sogar Erfahrungen, aber wir können keinerlei Verantwortung für ihre Richtigkeit übernehmen. Wenn Sie diese Seite lesen, können sich in der Wirklichkeit Veränderungen ergeben haben.

Hans-Rudolf Hower 2010

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Pfeil: Sprung zum Seitenanfang

Häufige Fragen - Webmaster

Letzte Aktualisierung: 28.07.11