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An seinem westlichen Ende wird der breite Königsplatz, der von der Brienner Straße durchquert wird, von dem folgenden monumentalen und an Inschriften reichen Bauwerk in griechischem und ägyptischem Stil abgeschlossen.
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Gesamtansicht von Osten |
Fotos: Hans-Rudolf Hower, 2004 |
Umschriftregeln
Die Namen und Wörter stehen auf den Wänden des Münchener Denkmals in moderner griechischer Schreibweise. Unsere Umschrift griechischer Namen und Wörter folgt soweit wie möglich derjenigen deutschsprachiger Quellen (oder - falls unerlässlich - einer ähnlichen Methode). Namen und Wörter aus anderen Sprachen geben wir in ihrer originalen Schreibweise wieder.
Inschrift außen
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Originaltext |
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PROPYLÄEN |
Kommentar
Das 19. Jahrhundert war die Zeit monumentaler Bauten in München. Nachdem Bayern zum Königreich geworden war und dank Napoleon I. große zusätzliche Landgebiete erhalten hatte, versuchte man München zu einer ihres Ranges würdigen Haupstadt zu machen.
Die Klassik hatte nicht nur die deutsche Kunst und Literatur beeinflusst, sondern auch die Architektur. Nach der dunkeln und geheimnisvollen deutschen Romantik hatte sich eine nüchterne, edle und beeindruckende Antike, und speziell Griechenland, in den Köpfen der deutschen Künstler, Schriftsteller und Architekten breit gemacht. Das hier beschriebene Denkmal vereint Elemente antiken griechischen und ägyptischen Stils.
Die deutsche Klassik fällt großenteils in die Zeit des Freiheitskampfes der Griechen gegen die türkische Unterdrückung und in die Entstehungszeit der philhellenischen Bewegung in ganz Europa. Da Otto von Bayern, Sohn Ludwigs I., von 1832 bis 1862 (allerdings glückloser) König von Griechenland war, erschien es als normal, dass dieses Denkmal ihm und den griechischen Freiheitskämpfern gewidmet wurde. Aber diese Zweckbestimmung wurde erst im Nachhinein gefunden. In Wirklichkeit gab es seit 1808 Pläne zur Errichtung eines solchen Denkmals, einerseits als Teil neuer Stadtbefestigungen, andererseits als dekoratives Stadttor. Die Hommage an Otto von Bayern ist zwar das allgemeine Thema des Tympanons und der Friese der Ostseite, aber soweit ich sehen konnte, wird dieser in keiner Inschrift des Denkmals erwähnt. König Ottos Machtverzicht war ja eines der Ergebnisse des Freiheitskampfes der Griechen, denn seine Regierung war zwar eine Zeitlang nützlich, wurde dann aber bald unpopulär und von den griechischen Aufständischen bekämpft wegen ihrer sich auf Ausländer stützenden Personalpolitik. Daher war es ein zweischneidiges Unternehmen, als Ludwig I. beschloss, den Freiheitskampf der Griechen und die Hommage an König Otto in demselben Denkmal unterzubringen.
Weitere Informationen zu Architektur, Städtebau und Tourismus bringt Greek Monument at King’s Square (auf Englisch).
Nordwestliche Inschrift innen
Zur Umschrift griechischer Namen und Wörter siehe Umschriftregeln.

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Umschrift des neugriechischen Textes |
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ANDREAS LONTOS |
Kommentar
Dies ist der Anfang der langen Namensliste, die über die hier beschriebenen vier inneren Gedenktafeln geht. Man beachte die folgenden Lebensdaten.
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Hauptmann der Revolutionsarmee. |
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NIKITAS STAMATELOPOULOS |
Revolutionsführer, Neffe von Theodoros Kolokotronis. |
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Zu Anfang war er ein wichtiger armatolos (Näheres siehe Georgios Karaiskakis), aber dann wurde er zu einem berühmten militärischen Führer der griechischen Revolutionsarmee und Kommandeur der athenischen Burg Akropolis, der Griechenland in einigen kritischen Momenten vor der türkischen Armee rettete, aber oft wegen angeblich unsauberer Methoden angeklagt und als Verräter verdächtigt wurde. |
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ILIAS MAUROMICHALE |
Dieser Name scheint auf dem Münchener Denkmal sein Endungs-s verloren zu haben. Er erscheint als Mavromichalis in einigen Quellen. Der Mann war einer der Revolutionsführer, die Kalamata befreiten. Er scheint zu einer Familie zu gehören, die später eine fatale Rolle in der Geschichte Griechenlands spielte, denn der erste Präsident des freien Staaates Griechenland wurde von Konstantin und Georgios Mauromichales (Vater und Sohn) ermordet. Näheres siehe unser Kommentar zur südöstlichen Inschrift. |
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Präsident des ersten Nationalkonvents, der 1822 eine Art liberaler griechischer Verfassung hervorbrachte. Maurokordatos stand für den demokratischen Flügel der Befreiungsbewegung. |
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ANDREAS MIAOULIS |
Griechischer Addmiral, jahrelang siegreich gegen die türkische Flotte. |
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Mitglied der Revolutionsregierung wie Alexandros Maurokordatos und Georgios Koundouriotis, Minister unter König Otto von Bayern, Gegenspieler von Andreas Metaxas. Sein Name wird manchmal mit einem einzigen t geschrieben. |
Für weitere Einzelheiten siehe Südöstliche Inschrift und Griechischer Unabhängigkeitskrieg.
Falls Sie weitere Informationen haben, melden Sie sich bitte. Vielen Dank im Voraus!
Nordöstliche Inschrift innen
Zur Umschrift griechischer Namen und Wörter siehe Umschriftregeln.
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Umschrift des neugriechischen Textes |
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PATRIARCHIS GRIGORIOS |
Kommentar
Dies ist die Fortsetzung der langen Namensliste, die über die hier beschriebenen vier inneren Gedenktafeln geht. Man beachte die folgenden Lebensdaten.
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PATRIARCHIS GRIGORIOS |
Dies ist der griechisch-orthodoxe Patriarch, der zusammen mit anderen Christen 1821 gelyncht und an einem Kirchenportal aufgehängt wurde. |
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RIGAS FERAEOS |
Er schrieb das Nationallied, das für viele Jahre zur Hymne der griechischen Aufständischen wurde. |
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GERMANOS PALEON PATRON |
Dies scheint der Name des griechischen Erzbischofs Germanos von Patras (oder Patrai, wörtlich G. aus dem alten Patras) zu sein, der 1821 zusammen mit seinen Freunden Andreas Lontos und Andreas Zaimis (siehe Südwestliche Inschrift) die Rebellion von Moreas organisierte und leitete. |
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DIMITRIOS YPSILANTIS |
Nach Kapodistrias’ Weigerung war dieser Mann ab 1819 der oberste Führer des Freundeskreises Philiki Eteria (erwähnt in der südöstlichen Inschrift). Er rief den ersten Nationalkonvent zusammen, der 1822 eine Art liberaler griechischer Verfassung schuf. Eigentlich vertrat Ypsilantis aber eher den militärischen, nicht demokratischen Flügel der Befreiungsbewegung. |
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Er war einer der hauptsächlichen Anführer des Aufstands von Moreas und stand für den nicht demokratischen Flügel der Befreiungsbewegung. 1834 wurde er wegen Verschwörung gegen die bayerische Regentschaft zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde jedoch 1835 von Otto von Bayern begnadigt und freigelassen. |
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ANDREAS METAXAS |
Minister unter König Otto von Bayern, Gegenspieler von Ioannis Kolettis. |
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BUBULINA LASCARINA |
In englischsprachigen Dokumenten kann man diesen Namen als Lascarina Bubulina finden, während französischsprachige Autoren Lascarine Boubouline vorziehen, wobei die Reihenfolge von Vor- und Familienname nicht immer die gleiche ist. Sehr oft wird Bouboulina, Bubulina, Boubouline oder Ähnliches (je nach Sprache) auch allein benutzt, entweder als Eigenname der historischen Heldin oder als Metapher für irgendeine heldenhafte Frau. Lascarina Bubulina (1771 - 1825) wurde im türkischen Gefängnis von Konstantinopel geboren, als ihre Mutter ihren gefangenen - und sterbenden - Ehemann besuchte. Als junge Frau war Bubulina zweimal nacheinander verheiratet, aber ihre beiden Ehemänner wurden in Seeschlachten gegen Piraten getötet, die damals eine allgegenwärtige Plage waren. Obwohl Witwe und Mutter von sieben Kindern, war Bubulina außergewöhnlich begütert wegen der von ihren beiden Männern hinterlassenen Reichtümer. Sie brachte es sogar fertig, ihr Vermögen zu vermehren und es gegen alle Enteignungsversuche der türkischen Regierung zu verteidigen. Sie begann Schiffe zu bauen, für den Handel und für den griechischen Befreiungskampf. So wurde sie zur einzigen Frau, die im griechischen Befreiungskrieg eine wichtige militärische Rolle spielte. Der durchschlagende Erfolg der griechischen Revolutionsflotte wäre ohne Bubulinas massive Mitwirkung undenkbar gewesen. Sie brachte es sogar fertig, Mitglied des Freundeskreises (Philiki Eteria) zu werden, der eigentlich Männern vorbehalten war. Zusammen mit ihren Söhnen und ihren Halbbrüdern begann Bubulina die Revolution in ihrem Heimathafen Spetses als Kommandeurin ihrer eigenen Schiffe und besiegte die Türken in vielen Schlachten. Sie wurde als gleichrangig mit General Kolokotronis betrachtet. 1825 wurde Bubulina auf ruhmlose Weise während eines Streits mit einer anderen Familie in Spetses getötet, aber sie blieb im Gedächtnis der Griechen als größte Heldin ihres Freiheitskrieges. |
Für weitere Einzelheiten siehe Südöstliche Inschrift und Griechischer Unabhängigkeitskrieg.
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Südwestliche Inschrift Innen
Zur Umschrift griechischer Namen und Wörter siehe Umschriftregeln.
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Umschrift des neugriechischen Textes |
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ANDREAS ZAIMIS |
Kommentar
Dies ist die Fortsetzung der langen Namensliste, die über die hier beschriebenen vier inneren Gedenktafeln geht. Man beachte die folgenden Lebensdaten.
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KARL NORMANN |
Deutscher Freiwilliger, der eine militärische Freiwilligeneinheit aus Franzosen, Deutschen, Italienern und Polen kommandierte. Er wurde im Kampf zunächst verwundet, dann getötet. |
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MARKOS BOTSARIS |
Aufständischer und Militärführer, 1823 im Kampf gefallen. |
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GEORGIOS KOUNTOURIOTIS |
Aufständischer und Militärführer aus Hydra. |
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GEORGE NOEL BYRON |
Dies ist kein anderer als der berühmte Schriftsteller Lord George Noel Byron, der seinen Wohn- und Arbeitsort in Italien verließ, um die griechischen Aufständischen in ihrem Freiheitskampf zu unterstützen. Doch kurz nach seiner Ankunft in Griechenland wurde er krank und starb. Zu Byrons Italienaufenthalt siehe Lord Byron in Pisa. |
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CHARLES FABVIER |
Französischer Kommandeur einer militärischen Revolutionseinheit, bekannt wegen seines außerordentlichen Mutes. |
Für weitere Einzelheiten siehe Südöstliche Inschrift und Griechischer Unabhängigkeitskrieg.
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Südöstliche Inschrift innen
Zur Umschrift griechischer Namen und Wörter siehe Umschriftregeln.
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Umschrift des neugriechischen Textes |
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RINAEOS GYIAFORDOS
I PHILIKI ETERIA |
Da die ersten fünf Zeilen aus Eigennamen bestehen, müssen nur die letzten drei Zeilen übersetzt werden.
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Übersetzung |
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DER FREUNDESKREIS |
Kommentar
Eigentlich müsste es eine klare Trennungslinie geben zwischen den ersten fünf und den letzten drei Zeilen, denn die oberen Zeilen enthalten den Rest der langen Liste von Eigennamen, während die unteren Zeilen drei Vereinigungen oder Institutionen nennen, die mit dem geschichtlichen Hintergrund all dieser Inschriften in Verbindung stehen, d.h. mit dem Kampf der Griechen für die Befreiung von der türkischen Herrschaft - und den vielfältigen opportunistischen Interventionsversuchen Russlands und anderer Nationen, die alle den Seeweg ins Schwarze Meer unter ihre Kontrolle bringen wollten. Man beachte die folgenden Lebensdaten:
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Karaiskakis war ein wichtiger armatolos, der für die türkische Regierung arbeitete. Aber das änderte sich, als die griechische Revolution begann, denn dann wurde er Kommandeur in der Revolutionsarmee. During ottoman occupation no rayas had the right to ride a horse or to have weapons. Only klephts, who lived in mountains, were experts in the war and the armatoloi. Armatoloi had for centuries been hired by the local turkish authorities, initially to guard the mountain passes and later for the general maintenance of law and order. Armatoloi were also Romioi and many times there was [not] any distinction between law-breaking klephts and law-enforcing armatoloi. Great armatoloi were Odysseas Androutsos and Georgios Karaiskakis. Now armatoloi and klephtes were the main armed forces against the oppressor. (aus Greek War of Independence; meine Übersetzung: Während der ottomanischen Besetzung hatten keine Rayas [= Griechen, Anm.d.Ü.] das Recht, ein Pferd zu reiten oder Waffen zu tragen. Nur die in den Bergen wohnenden Klephts und die Armatoloi waren kriegserfahren. Armatoloi waren seit Jahrhunderten von den örtlichen türkischen Behörden angeheuert worden, zunächst zur Bewachung der Gebirgspässe und dann zur allgemeinen Aufrechterhaltung von Gesetz und Ordnung. Die Armatoloi waren auch Romioi, und oft gab es keinen Unterschied zwischen den das Gesetz brechenden Klephts und den das Gesetz wahrenden Armatoloi. Bedeutende Armatoloi waren Odysseas Androutsos und Georgios Karaiskakis. Nun waren Armatoloi und Klephtes die hauptsächlichen Streitkräfte gegen den Unterdrücker.) |
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THOMAS COCHRANE |
Dies ist der Philhellene Lord Cochrane, der 1827 nach Griechenland ging, zeitweise die verschiedenen im Nationalkonvent vertretenen Tendenzen unter einen Hut bringen konnte und zum Oberbefehlshaber der griechischen Flotte ernannt wurde (während diese Flotte von einem anderen Philhellenen, Sir Ricard Church, kommandiert wurde). |
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Graf Giovanni Antonio Kapodistrias war von adliger dalmatinischer Abstammung, daher sein italienischer Name (Capo d’Istria ist eine Kleinstadt in der Nähe von Triest). 1819 weigerte er sich, oberster Führer des Freundeskreises (Philiki Eteria) zu werden. Da er Erfahrung in Territorialverwaltung hatte und ein bekannter Philhellene war, wurde er 1827 zum Präsidenten des freien Staates Griechenland gewählt. Aber als er versuchte, seine russischen Verwaltungserfahrungen auf Griechenland anzuwenden, wurde er schnell unpopulär, und ein Bürgerkrieg brach aus. Kapodistrias trat zurück und wurde schließlich ermordet, als er 1831 eine Kirche betreten wollte. Die Mörder waren Konstantin Mauromichales (Bruder von Petros Mauromichales) und Konstantins Sohn Georgios. |
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GABRIEL EYNARD |
Jean-Gabriel Eynard war ein schweizerischer Bankier, der in Genf wohnte. Ihm ist es zu verdanken, dass Genf zum Zentrum aller Unterstützungsaktionen für die griechischen Rebellen wurde (philhellenische Vereine, Geldsammlungen, Freiwillige für Militäraktionen usw.). |
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Tombasis |
Warum erscheint der Name dieses erfolgreichen griechischen Admirals NICHT in dieser Liste, obwohl er die türkische Flotte besiegte? Er wird auch von Greek War of Independence nicht genannt. Wenn Sie irgendetwas darüber wissen, melden Sie sich bitte! Vielen Dank im Voraus! |
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Dies war ein politischer Geheimclub namens Philiki Eteria (was man mit Freundeskreis oder Gesellschaft von Freunden übersetzen kann), gegründet 1814 in Odessa und bestimmt für den Befreiungskampf gegen die türkische Herrschaft. Schon 1819 waren die meisten wichtigen griechischen Persönlichkeiten Mitglieder dieses Clubs. |
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DIE HEILIGE VERSAMMLUNG |
Dies ist die Synode der griechisch-orthodoxen Kirche, die ebenfalls am Befreiungskampf der Griechen gegen die islamische Türkenherrschaft teilnahm. |
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DIE PHILHELLENEN |
Dies war eine lockere Vereinigung von Europäern, die den griechischen Befreiungskamp auf verschiedene Weisen unterastützte (Öffentlichkeitsarbeit, Geldsammlungen, Diplomatie, Militäreinsätze usw.). |
Für weitere Einzelheiten siehe Griechischer Unabhängigkeitskrieg.
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Eine wichtige Einzelheit wird in all diesen Inschriften nicht erwähnt, nämlich der heftige Konflikt zwischen dem demokratischen und dem militärischen Flügel der griechischen Rebellion, deren Hauptakteure Maurokordatos beziehungsweise Kolokotronis waren. 1823 kam es darüber zur Bildung zweier konkurrierender griechischer Regierungen, einer anarchisch zu nennenden Lage und schweren diplomatischen Verwerfungen.
Die Lage besserte sich dann aber aufgrund einer veränderten Interessenlage der europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Russland), der Niederlage der türkischen Flotte 1827 bei Navarino und der Ankunft von Graf Kapodistrias, der die öffentlichen Dienste, die Militärverwaltung und das bürgerliche Leben in Griechenland wieder in geordnete Bahnen bringen konnte. Aber dies dauerte nicht lange. Bereits 1831 trat Kapodistrias zurück und wurde schließlich ermordet (siehe oben).
Französische und dann bayerische Truppen bewahrten den Frieden, bis 1832 der bayerische Prinz Otto von den europäischen Großmächten (Großbritannien, Frankreich, Russland) und Bayern zum König von Griechenland ausgerufen wurde. Da Otto zu jung war, wurde eine Regentschaft eingerichtet, bis Otto 1835 volljährig wurde. Otto blieb König von Griechenland bis 1862, trotz aller innenpolitischen Probleme, Streitereien und sogar Revolutionen, doch dann verließ er Griechenland für immer, ohne abzudanken (d.h. unter Wahrung seiner dynastischen Rechte).
Man beachte, dass das Münchener Denkmal zum Ruhm von Otto von Bayern als König von Griechenland erst 1962 fertig war, d.h. in dem Jahr, in dem Otto von Bayern aufgab. Ironie der Geschichte...
Literatur
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Autor / Titel |
Anmerkungen |
Info / Kauf |
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Ausgezeichnete zeitgenössische Informationquelle. |
Universitätsbücherei, Antiquariat. |
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Michael F. Feldkamp, Regentenlisten und Stammtafeln zur Geschichte Europas |
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Internet
Beachten Sie bitte unsere rechtlichen Vorbehalte für alle Internet-Verweise.
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Adresse / Eigner |
Inhalt / Themen |
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Leben und Werk der Bubulina, ausführlich und passioniert. |
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Kommerzieller Auftritt von FortuneCity.com Inc. |
Dieser zwölf Seiten lange Artikel erzählt ausführlich und passioniert vom griechischen Unabhängigkeitskrieg. Er spricht von vielen der am Münchener Denkmal genannten Revolutionäre. Der Artikel geht nicht bis zur Herrschaftszeit König Ottos, die das Ergebnis einer schlimmen Zeit innerer Wirren in Griechenland nach der Befreiung von den Türken ist. Aber schon bei dem Bericht von den militärischen Problemen des Jahres 1822 kann der Autor nicht umhin, Folgendes zu schreiben: It seems that the greater enemy of the revolution was the malevolent government that was controlled by politicians and rich dignitaries who cared only for the power that they would seize after the war. (fett vom Autor des Artikels Greek War of Independence; meine Übersetzung: Der größere Feind der Revolution war der mangelnde gute Wille der Regierung, die von Politikern und reichen Würdenträgern gesteuert wurde, denen nur an der Macht lag, die sie nach dem Krieg ergreifen würden.) Er betont auch die Unfähigkeit der griechischen Regierung, die Türken an der Verübung eines Holocaust auf den Inseln Psara und Kasos zu hindern, sowie ihre Unfähigkeit, nach der Befreiung von den Türken einen Bürgerkrieg zu verhindern. |
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Bridget und Danny Cockling |
Private Homepage, die unkommentierte, aber schöne Fotos von München und anderen Orten enthält. |
Anreise in öffentlichen Verkehrsmitteln
Zur Anreise nach München siehe Inschriften in München.
Vom Hauptbahnhof kann man den Königsplatz über die Luisenstraße leicht zu Fuß erreichen. Es gibt aber auch eine direkte U-Bahnlinie, die zum Königsplatz führt.
Wenn Sie am Karlsplatz (Stachus) sind, können Sie die direkte Straßenbahnlinie zum Karolinenplatz nehmen, der sehr nahe beim Königsplatz liegt (über die Brienner Straße). Aber Sie können das Ganze auch zu Fuß bewältigen, indem Sie durch die Barer Straße nach Norden und dann die Brienner Straße nach links gehen.
Angaben zur Anreise entsprechen unseren persönlichen Kenntnissen oder sogar Erfahrungen, aber wir können keinerlei Verantwortung für ihre Richtigkeit übernehmen. Wenn Sie diese Seite lesen, können sich in der Wirklichkeit Veränderungen ergeben haben.
Hans-Rudolf Hower, 2008
Letzte Aktualisierung: 11.07.10