Deutsch English Français Italiano
Wer sind wir?
Kontakte
Zusammenarbeit
Lageplan
Themenkreise <
Willkommen
Diese Seite führt Sie in die imaginäre Bibliothek ein, in der ich Ihnen Bücher vorstelle, die ich irgendwann im Laufe der Jahre oder gerade letzte Woche gelesen habe. Vielleicht gibt Ihnen das Ideen für eine Lektüre, ein Wieder-Lesen oder Geschenke. Oder es erspart Ihnen einen Fehlkauf... In der Tat stelle ich mehr und mehr fest, dass diese Seiten eher Leseerfahrungen hätten heißen sollen, denn sie enthalten auch eine wachsende Anzahl von kritischeren Besprechungen. Ich meine, es ist im Interesse aller, solche negativen Erfahrungen nicht zu verschweigen. Aber machen Sie sich immer selbst ein Bild, denn vielleicht sehen Sie die Sache ganz anders als ich! Damit Sie sich zurechtfinden, habe ich die Bücher in einer kleinen Villa untergebracht, die Sie mit Hilfe des folgenden Plans besichtigen können.
|
Geschoss |
Sachgebiete |
|
Erdgeschoss |
|
|
Erstes Obergeschoss |
|
|
Zweites Obergeschoss |
Und dann kommt noch, sozusagen hinter dem Haus, eine politische Anmerkung am Rande.
Hinweise zur Darstellung fremdsprachiger Namen und Wörter finden Sie in den Technischen Informationen unter Fremdsprachige Zeichen.
Erdgeschoss: Dokumentation
Preisfrage: Wo ist die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion? Oder zwischen Dokumentation und Argumentation? Oder zwischen Fiktion und Argumentation? Jede Grenze ist ein abstrakter Schnitt, den die reale Landschaft nur widerwillig erträgt.
|
D O K U M E N A T I O N | ||
|
Raum A001 |
Eingangshalle |
Raum C001 Gesundheit & Umwelt (derzeit leer) |
|
Raum A002 |
Forum |
Raum C002 |
|
Raum A003 |
Raum B001 |
Raum C003 |
|
Raum A004 |
Raum B002 |
Raum C004 |
|
Raum A005 |
Raum B003 |
Raum C005 |
|
Raum A006 |
Raum B004 |
Raum C006 |
Erstes Obergeschoss: Fiktion
Eine der schönsten mir bekannten Erklärungen zum Wesen der Fiktion in der Literatur stammt von Asa Larsson. Sie schreibt in ihrer Danksagung an alle Menschen, die ihr bei der Vorbereitung ihres Romans Sonnensturm geholfen haben (mehr hierzu..):
Alle eventuellen Fehler im Buch stammen von mir. Manches habe ich die erwähnten Personen nicht gefragt, manches habe ich missverstanden, und ab und zu habe ich einfach nicht zugehört. Wichtig ist für mich, dass meine Lügen glaubhaft klingen, und wenn die Geschichte mit der Wirklichkeit aneinander geriet, hat die Geschichte den Sieg davongetragen, immer.
|
F I K T I O N | ||
|
Raum 101 |
Raum 102 |
Raum 103 |
|
Raum 104 |
Raum 105 Französische Literatur aus Afrika (französisch) |
Raum 106 |
|
Raum 107 Französische Literatur aus der Karibik |
Raum 108 |
Raum 109 |
|
Raum 110 |
Raum 111 |
Raum 112 |
|
Raum 113 |
Raum 114 |
Raum 115 |
|
Raum 116 |
Raum 117 |
Raum 118 |
|
Raum 119 Tschechische Literatur (français) |
Raum 120 (derzeit nicht belegt) |
Raum 121 (derzeit nicht belegt) |
Zweites Obergeschoss: Argumentation
Blaise Pascal hat einmal geschrieben: Je pense, donc je suis. (Ich denke, also bin ich.) Man muss diesen philosophischen Satz, der die menschliche Existenz einzig vom Denken abhängig macht, nicht unbedingt wörtlich nehmen. Aber ein wichtiger Teil unseres Lebens wird - mangels ausgeprägter Instinkte - eben doch von unserem Denken geprägt. Und ohne schriftliche Überlieferung wäre unsere moderne Gesellschaft nicht mehr denkbar.
|
A R G U M E N T A T I O N | ||
|
Raum 201 Ökologische Themen |
Raum 202 |
Raum 203 |
|
Raum 204 |
Raum 205 Wirtschaftliche Themen |
Raum 206 (derzeit nicht belegt) |
Politische Anmerkung am Rande
Beim Schreiben meiner persönlichen Kommentare zu den einzelnen Büchern habe ich bemerkt, dass es sehr viele Bücher gibt, die eigentlich nur jemand lesen sollte bzw. mit Genuss lesen kann, der dem Volk, das da beschrieben wird oder aus dem der Autor bzw. die Autorin hervorgegangen ist, positiv gegenüber steht, es irgendwie mag, sympathisch findet, ohne die Augen vor großen und kleinen Schwächen zu verschließen.
Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass unsere Zuneigung zu anderen Völkern (und zum eigenen Volk) nicht immer ungetrübt sein kann und sollten uns hüten, unsere positive Grundeinstellung deswegen aufzugeben - auch wenn es der Gegenseite gerade nicht passt.
Mehr denn je wird unsere Menschheit nur dann eine Chance auf ein lebenswertes Leben der Mehrheit haben (einige wird es leider immer geben, die schlecht davon kommen), wenn wir es schaffen, den menschlichen Kontakt zu wahren - und das ist unmöglich in einem Klima von Hass und kollektiver Schuldzuweisung.
Vergessen wir nicht, dass wir Deutschen - und in extremem Maße - auch schon einmal die Rolle des größten Bösewichts in einer Achse des Bösen übernommen haben und trotz vernichtender Kriegsniederlage erst in einem Jahrzehnte dauernden Prozess zu einer (fast) weißen Weste gekommen sind, die inzwischen wieder braune Flecken ansetzt...
Hans-Rudolf Hower 2002
Letzte Aktualisierung: 17.12.08